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Rheumatologie - Arthritis urica – eine rheumatische Wohlstandserkrankung

Bei der Arthritis urica (auch Gichtarthritis genannt) handelt es sich um eine anfallsweise auftretende, akute Gelenkentzündung im Rahmen der Gicht, der häufigsten stoffwechselbedingten Gelenkerkrankung.

Ursache ist ein erhöhter Harnsäurespiegel im Blut. Dieser wird meist durch eine familiär bedingte Ausscheidungsstörung der Nieren oder seltener durch eine vermehrte Harnsäurebildung verursacht (primäre Gicht). Die Ernährung hat zu einer deutlichen Zunahme des Harnsäurespiegels im Blut geführt.

Sehr selten können andere Erkrankungen (z.B. Nierenfunktionsstörungen) oder bestimmte Therapien (z.B. Zytostatika) zu einem erhöhten Harnsäurespiegel führen (sekundäre Gicht).

Durch die Ablagerung von Harnsäurekristallen im Gelenkinnenraum kann es zu einem akuten Gichtanfall kommen. Oftmals nach einer üppigen Mahlzeit oder Alkoholgenuss kommt es meist nachts oder frühmorgens zu einer schmerzhaften Schwellung und Entzündung vorrangig im Großzehengrundgelenk. Aber auch Knie-, Daumengrundgelenk, Finger- oder Handwurzelgelenk können betroffen sein. Die Diagnose wird durch den Nachweis erhöhter Harnsäurespiegel im Blut, die typischen Krankheitszeichen und den Nachweis von Harnsäurekristallen in der Gelenkflüssigkeit gestellt. Zur Behandlung des akuten Anfalls werden entzündungshemmende Medikamente eingesetzt, zur Anfallsprophylaxe sind eine Nahrungsumstellung (Ernährungstherapie) und ggf. harnsäurespiegelsenkende Medikamente erforderlich.

 

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Letze Änderung » 29.09.2016